Station 8: kleine Hügelbeete

 

Diese kleinen Hügelbeete sind nach bekanntem Schema aufgebaut: grober Grünschnitt, feinerer Grünschnitt, Erde. Gemulcht werden sie mit Rasenschnitt oder Stroh, was halt gerade da ist.

Diese Hügelbeetanlage umfasst ca. 35qm und eingerahmt von Resteholz vom Umbau, z.B. Maurerdielen. Die Pfosten dienen später als Rankstützen für Tomaten.

Die Pflanzen sind so zueinander gepflanzt, dass sie sich gegenseitig möglichst unterstützen (z.B. Erdbeeren neben Knoblauch) und gegenseitig Schatten oder genug Platz an der Sonne geben (je nach Bedarf).

 

Welche Pflanzen kennst Du? Hier wachsen u.a. Rucola, Erdbeeren, Grünkohl, Tomaten, Mangold, Wirsing, Zwiebeln, Kopfsalat, Radieschen und ein paar Wildblumen.

 

Da durch das Mulchen immer wieder Nährstoffe hinzugegeben werden und sich der Grünschnitt im inneren langsam zersetzt, ist eine strenge Fruchtfolge hinfällig, da der Boden nie ausgelaugt wird.

 

Diese Beete entstanden im Oktober letzten Jahres und viele Pflanzen wurden im Oktober/November gesät und gepflanzt. Sie haben den strengen Februar mit bis zu -13 Grad gut überstanden und im Frühjahr eine reiche Ernte geliefert. Jetzt ernte ich das Saatgut dieser überaus robusten Pflanzen und sie dürfen sich auch selbst aussamen.

 

Ab hier beginnt auch die ehemalige Pferdekoppel. 20 Jahre lang grasten hier Pferde und haben jede Pflanze direkt abgefressen, der Mist wurde auch immer eingesammelt – daher konnte sich über lange Zeit keine wirkliche Artenvielfalt bilden, da die Pflanzen kaum eine Chance hatten sich auszusamen und auch die Nährstoffe in Form von Mist blieben nicht auf der Stelle liegen. Das wichtigste zur Regeneration des Bodens, insbesondere auf einem ehemaligen Betriebsgelände, ist jedoch der stetige Kreislauf, dass Pflanzen wachsen und wieder vergehen können und so wieder Nährstoffe an den Boden zurück geben.

 

Die ehemalige Pferdekoppel wurde zum Gemüsegarten
Die ehemalige Pferdekoppel wurde zum Gemüsegarten