Freunde des Bahnhof Königsbach

Alleine was Gutes tun ist schön, aber noch wichtiger ist die Vernetzung und Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Menschen. Gegenseitige Unterstützung statt Konkurrenzdenken - auch das beinhaltet der Begriff Permakultur.

Hier stellen sich die Partner des Bahnhof Königsbach selbst vor:


Permapalz

 

Leckeres Obst aus Permakultur

 

Die „Permapalz“ ist ein gemeinschaftliches Obstanbauprojekt.
Wir, das sind Emmelie, Sarah, Manuel und Marcel, haben uns in der schönen Pfalz kennengelernt.
Bevor wir uns trafen trieb uns bereits die Suche nach sozialer Gerechtigkeit, nach Lösungen des Naturschutzes und das Interesse an der Landwirtschaft an. Wie wir einander fanden, so fanden wir in der sogenannten „Permakultur“ eine Anbaumethode, deren Ideale weit über das rein Ökonomische hinausgehen.

In den von den Australiern Bill Mollison und David Holmgren entwickelten Grundlagen einer sozial- und naturverträglichen Anbauweise fanden wir eine wegweisende Idee, die wir selbst erproben und an die hiesigen Verhältnisse anpassen möchten.

 

Als Grundlage dieses Schaffens pachteten wir ein ca. 1,6 ha großes Obstbaugelände, auf dem wir die Prinzipien der Permakultur auf ihre Produktivität hin untersuchen möchten.

Das produzierte Obst möchten wir gerne veräußern und was läge da näher, als uns – dem sozialen Aspekt der Permakultur folgend, in gegenseitiger Hilfe mit der Sarah („die andere Sarah“) vom Bahnhof Königsbach zusammen zu schließen, um Ihnen im hiesigen Hofladen die Früchte unserer Arbeit feilzubieten.

 

Wir möchten an dieser Stelle der Frau Schleier von der Haardt danken, die uns das Grundstück verpachtet, auf dem sie und ihr Mann viele Jahrzehnte Obst angebaut haben. Sie stand uns trotz Alter und winterlicher Kälte bei der Übernahme des Grundstückes mit herzlichem Rat zur Seite. Die „Persching“ von Schleiers waren weithin berühmt und beliebt. Es wäre uns eine Ehre, in der Zukunft an das handwerkliche Können von Frau und Herrn Schleier anknüpfen zu können – man
wird es schmecken!

 

Wie es unsere Geschichte nahelegt, so kommen in unserem Namen zwei wichtige Aspekte zur Geltung: „Permapalz“ soll einerseits Rückschlüsse auf die permakulturellen Ideale zulassen, andererseits soll der Name zeigen, dass wir uns in der Pfalz verwurzelt sehen und hier wirken möchten. Wir schreiben bewusst „Palz“, weil jene Leute das so aussprechen, die uns hier willkommen geheißen und uns geholfen haben Fuß zu fassen – ohne Euch wäre unser Projekt nicht möglich gewesen!

 

instagram: @permapalz

 

Mehr Infos zum Obst und wann Du es hier am Bahnhof Königsbach kaufen kannst:


NABU Neustadt an der Weinstraße

Freiraum für Jugendliche - eine Jugendgruppe des NAJU

Der NABU Neustadt / Weinstraße bietet nach der Coronapause aktuell wieder Angebote für Kinder und Jugendliche an. 

 

 Dafür steht die NAJU Neustadt / Weinstraße:

 

- Jeder Mensch ist ein Unikat und verdient Respekt. Bei der NAJU schaffen wir einen Raum, in dem sich alle Kinder und Jugendlichen willkommen fühlen.

- Mitmischen und Mitreden – in der NAJU können Kinder und Jugendliche lernen, wie sie eine nachhaltige Gesellschaft mitgestalten können.

- Die eigenen Stärken kennenlernen, Herausforderungen meistern und aus Fehlern lernen – bei der NAJU wachsen wir gemeinsam.

- Eintauchen in die Natur und erleben unserer Verbundenheit mit ihr. Dabei erfahren wir, dass wir alle Teile eines großen Ganzen sind.

- „Lernen mit Hand, Herz und Verstand“ – nach diesem Motto können wir voller Neugier die Natur entdecken und lernen, wie wir sie schützen können.

 

NAJU - Freiraum für Jugendliche bietet jungen Menschen die Möglichkeit, eigene Projekte zu Naturschutz und Nachhaltigkeit zu entwickeln und umzusetzen.

Das erste Jugendprojekt in Neustadt / Weinstraße ist der „NAJU Garten“ - ein kleiner Garten in Königsbach.

Der „NAJU-Garten“ gehört zum Permakulturgarten am Bahnhof Königsbach und wird von Sarah Forger für zunächst ein Jahr zur Verfügung gestellt. Hier können sich die NAJU Jugendlichen treffen, austauschen, ausprobieren und weitere Aktionen planen. 

 

Im kleinen „NAJU Garten“ werden „Tiere gepflanzt“. Das heißt, wir gestalten Habitate, die speziellen Tieren Nahrung bieten. Damit unterstützen wir aktiv die Biodiversität und ernten Naturerlebnisse.

 

Darüber hinaus können die NAJU Jugendlichen eigene Aktionen selbst organisieren, an Aktionen des NABU Neustadt / Weinstraße teilnehmen oder die Kindergruppe am Campus Lachen unterstützen. 

Mitglieder des NABU Neustadt / Weinstraße haben Sarah Forger bei der Vorbereitung des Gartens unterstützt.

Jetzt freuen wir uns gemeinsam auf die „Übernahme“ durch die NAJU Jugendlichen.

 

https://nabu-nw.jimdofree.com/


Und hier noch ein schöner Bericht über die Aktionstage im April:

https://www.nabu-nw.de/aktuelle-meldungen/aktuelles-2019-2021/2021-04-12/


Green Camp Neustadt

Das Green Camp ist eine unabhängige und neutrale Informations-, Vernetzungs- und Mitmach-Initiative mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Neustadt an der Weinstraße.

 

Ein wichtiges Ziel ist es, Sie kompakt darüber zu informieren, welche Akteure und Initiativen in Neustadt im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz aktiv sind. Sie erhalten so einen schnellen Überblick zu entsprechenden Angeboten – und damit auch mögliche Anknüpfungspunkte und Kontakte, falls Sie sich selbst engagieren möchten.

 

Die Initiative verfolgt keine ökonomischen Ziele, sondern basiert auf zivilgesellschaftlichem Engagement von Privatpersonen.

 

www.green-camp-nw.de


Radieschen Lieferservice

Wenn Du Dein Gemüse online bestellt hast und keine Zeit oder Lust zum Abholen hast, kannst Du es Dir auch bringen lassen. Der Lieferservice Radieschen fährt Deine Bestellung mit dem Lastenrad zu Dir nach Hause.

Du bezahlst Radieschen entweder direkt bei Lieferung oder per Rechnung gewichts- und entfernungsabhängig.

Bei einer Bestellung ab 50 Euro in unserem Shop übernehmen wir vom Bahnhof Königsbach die Kosten.

 

Genaueres erfährst Du im Radieschen-Flyer.

Download
Preise & Lieferbedingungen Radieschen
Radieschen Flyer.pdf
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NASCHULAWI

NASCHULAWI - Naturschutzlandwirtschaft

 NASCHULAWI vertraut auf die Vereinbarkeit von Naturschutz und Landwirtschaft.

Statt auf ertragreiche Monokulturen mit chemischem Pflanzenschutz und Kunstdünger auf Kosten der umliegenden Fauna und Flora, setzt die NASCHULAWI auf Artenvielfalt und Schaffung von Lebensraum und Ressourcen für Nützlinge. Agrarisch genutzte Kulturpflanzen werden weitläufiger und abwechslungsreicher gesetzt, um Lebensraum und Nahrung für Nützlinge über ein langes Spektrum des Jahres zur Verfügung zu stellen. Das Ziel ist, das Zusammenspiel der verschiedenen Ebenen der Nahrungskette durch natürliche Kreisläufe wieder in eine Balance zu bekommen. Dazu werden die guten Voraussetzungen für Schädlinge durch Monokulturen vermindert, insbesondere durch artenreiche Pluralität von Kulturpflanzen und gezielte Ansiedlung von Nützlingen, wie etwa Igel, Störche und sonstige heimische Arten. Dies schmälert zwar den kurzfristigen ackerbaulichen Ertrag, garantiert aber ein nachhaltiges naturnahes Wirtschaften.

Basis dieser Wirtschaftsweise sind Streuobstwiesen mit Hochstämmen der verschiedensten Sorten um eine möglichst lange Zeit im Jahr Blütentracht für die Bienen vorhalten zu können, bis später die ersten Früchte reif sind. Die obersten Früchte werden nicht geerntet und stehen somit den Nützlingen zur Verfügung. Außerdem bieten diese Bäume Wohnraum für viele Vogelarten. Ein weiterer Aspekt sind (essbare) Randgehölze, die auch den bodennahen Brütern Platz bieten. Die faunaschonende Mahd der Wiesen mit dem Balkenmäher wird so gelegt, dass möglichst viele Blühkräuter noch die Möglichkeit haben, Samen für das nächste Jahr zu bilden.

Zwischen den Streuobstwiesen sind Ackerstreifen eingebettet mit mindestens fünfjähriger Fruchtfolge inklusive Brachejahr in den Sommerungen sowie Gründüngung in den Winterungen, damit Schädlinge keine zu guten Bedingungen vorfinden und die Nützlinge ihnen Herr werden können. Zu den Kulturpflanzen gehören u.a. Kartoffeln, Bohnen, Weißkraut, Rotkraut, Kürbisse, Zuckermelonen, Gewürzgurken und einige Versuchskulturen. Zum Gehölz und Baumbestand gehören verschiedene Apfel- und Birnensorten, Kirschen, Mirabellen, Zwetschgen, Pfirsiche, Walnüsse, Haselnüsse, aber auch Bienenweide. Die daraus erzeugten Früchte können frisch genossen werden oder auch als Saft oder verschiedene Obstbrandsorten veredelt. Neben der Steigerung der Fruchtbarkeit tragen Bienen auch mit Honig zum Ertrag bei.

In dieser Weise wird versucht, durch Mehrfachnutzung der Fläche die wirtschaftlichen Einbußen durch die extensive Bewirtschaftung auszugleichen.

In den weiteren Jahren soll die Kreislaufwirtschaft durch Haltung von geeigneten und vorm Aussterben bedrohten Rassen von Weidetieren erweitert werden, um erstens die zu geringe Düngeleistung durch Leguminosen und Gründüngung durch Mist auf ein gesundes Maß zu heben, zweitens den wichtigen „Genschatz“ der alten Rassen zu bewahren und drittens zur Fleischgewinnung auf möglichst tiergerechte Art beizutragen.